wie mein Titel schon ankündigt, hatte ich eine lange, lange Nacht und heute einen Tag, den ich nicht so schnell vergessen werde. Was in nicht ganz 48 Stunden passieren kann, ist erstaunlich.
6.10 Uhr, wach bin ich jetzt seit 19 Stunden, ich sitzte mit meiner Freundin und zwei Kumpeln, bei ihr zu Hause im Wohnzimmer. Wir spielen seit neun Stunden Wii, meine Augen sind träge, sie fallen mir immer wieder zu, ich will schlafen, nur schlafen, ich bin so fertig.
6.15 Uhr, ich liege auf dem Sofa meiner Freundin, sie in ihrem Bett, endlich, ich kann schlafen. Ich fühle mich so schwach, noch nicht lange, aber jetzt fühle ich mich so schwach, ich will schlafen. Wir stellen uns den Wecker auf 10:30 Uhr, da jeder von uns noch etwas vor hat.
10:30 Uhr, der Wecker klingelt, ich wache aus meinem leichten Schlaf auf. Ich habe keinen Hunger, nein mir ist schlecht. Wir stehen auf und gehen Frühstück machen. Als wir frühstücken, esse ich zwei Brötchen mit Marmelade und Nutella, trinke Orangensaft. Danach ist mir schlecht, wie immer nach dem Essen seit ein paar Tagen. Ich esse nicht viel und gleich darauf ist mir schlecht. Das gefällt mir garnicht.
Gegen 12 Uhr mache ich mich auf den Weg zu mir, als ich ankomme, werde ich von meiner schlechter gelaunten Mutter begrüßt. Als ich dann am Esstisch sitze und meinen ersten Kaffee trinke, die Zeitung durchblättere ohne zu lesen, fängt meine Mutter an auf mich einzureden. "Heute gibt es Nudelsuppe." -Ja Mama ich esse später, wenn ich wieder da bin, ich habe gerade erst gefrühstückt.- "Das ist mir egal wann du isst, du bist doch eh nie da, heute gibts das und nichts anderes!" -Ja Mama ich weiß, ich esse einfach später, ich sage nichts gegen Nudelsuppe, finde ich gut das es das gibt.- "Und ich will nicht das du den ganzen Tag an deinem Laptop sitzt, du musst lernen, Chemie musst du aufholen! Nichts mehr ist mit lange schlafen und nichts tun." Sie schreit fast. -Ja Mama- gebe ich, fast als Flüstern zurück. Darauf hin gehe ich in mein Zimmer, schlage mein Chemiebuch für das nächste Schuljahr auf und beginne zu lesen. Doch meine Gedanken kann ich nicht bei Kohlenwasserstoffen halten, nein ich warte einfach darauf, dass es 13:50 Uhr wird und ich zu meinem Besten gehen kann. Das letzte mal für 11 Monate.
13:50 Uhr, ich stürme nach unten, ziehe meine Ballerinas an, sage meiner Mutter das ich gehe, nehme meinen iPod, stelle die Musik an und mache mich auf den Weg zu ihm.
Als ich an unserem Treffpunkt ankomme, ist er schon da, erwartet mich, nimmt mich in den Arm und wir begrüßen uns, danach gehen wir uns ein Eis kaufen. Er sagt "Ich brauche noch ein Bild von uns beiden." So machen wir uns auf den Weg in den Park, setzten uns unter einen großen Baum, der Schatten spendet. Und reden, reden über so viel. Es ist so wunderbar ihn bei mir zu haben. Er ist mein bester Freund, ich werde ihn so vermissen. In meiner Tasche liegt ein Brief, der darauf wartet ihm gegeben zu werden. Der Brief in dem ich aufschreibe was er mir bedeutet. Wir machen Bilder, die Bilder sind wunderschön, auch wenn ich komisch aussehe, es geht einfach nur darum, dass es unsere Bilder sein. Er legt seinen Arm um mich und ich fühle mich sicher. Anschließend gehen wir durch die Stadt, in den H&M den wir dort haben. Wir suchen eine Hose für Ihn, eine Hose für mich. Ein Oberteil für Ihn, ein Oberteil für mich. Ziehen uns um machen wieder Bilder. Auf jedem dieser Bilder strahle ich, ja ein wahres Lachen.
Ich liebe meinen besten Freund, auf diese eine gewisse Weise. Nicht auf die Weise, in der ich einen festen Freund lieben würde, nein, auf diese Weise wie ich nur meinen besten Freund lieben kann. Ich will ihn nicht verlieren, ich will ihn immer bei mir haben, ich will immer für ihn erreichbar sein, ich will einfach nur das er da ist. Stay - Hurts dieses Lied verbinde ich mit ihm, es läuft in der Endlosschleife, seit ich wieder zu Hause bin. Ich vermisse ihn jetzt schon so schrecklich. Ich könnte weinen, weinen, weinen. Ich will ihn niemals loslassen müssen. Und das Lied von Hurts, spiegelt all das wieder.
| Seine Hand um meine Taille gelegt, es ist dieses wundervolle Gefühl festgehalten zu werden. Dieses Gefühl, das er bei mir ist, egal ob er da ist oder nicht. Er ist meiner bester Freund. |
wunderschöner eintrag, du schaffst das ♥
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