Someday

That's life, Darlin' ;*

Diary

Sonntag, 4. September 2011

Hallo ihr Lieben, ich hoffe es geht euch allen gut?

"Es gibt in zehn Minuten Essen" ruft mir meine Mama zu. Ich liege in meinem Bett, lese "Mit dir an meine Seite", habe schon den ganzen Tag Unterleibsschmerzen. Scheiß weiblicher Körper. Ich liege da, antworte "Ja Mama ich komm dann gleich." Eigentlich warte ich darauf das mein Handy-Wecker losgeht.
Langsam stehe ich auf, schnell gehe ich unter die dusche. Unter der Dusche fühle ich mich wohl, umgeben von Wasser, warmen Wasser. Das Wasser umgibt mich. Ich bin froh. Doch ich könnte weinen, weinen ohne Grund. Ich weiß nicht warum  ich weinen will. Vielleicht weil Er mir gesagt hat, ich soll ihn besuchen gehen. Vielleicht auch einfach weil ich Ihn vermisse. Ich weiß es nicht. Ich will weinen. Mein ganzer Körper schmerzt.
Ich mache mich fertig. Ziehe mein geliebtes, großes T-Shirt aus meinem Reitverein an, fühle mich gut, bis ich in den Spiegel sehe. Ich greife schnell nach meiner kurzen Jeans, streife sie über, aber das macht den Anblick nicht besser. Ich schließe meinen Schrank, die Schminke bleibt weg, warum auch schminken? Mich sieht heute eh keiner mehr. Ich gehe runter, schlüpfe in die grünen Gartenschuhe die an der Tür, zu unserem Garten stehen. Meine Beine bewegen sich nach draußen, meine Füße steigen die Treppen zu unserem "Baumhaus" hinauf. Ich denke nicht darüber nach was mein Körper macht. "Du hast nichtmals hunger, du hast Bauchschmerzen. Geh rein, leg dich ihn, schlafen" sagt mein Körper mir, nein ich will nicht. Ich erinnere mich an gestern. Gestern, als mein Kreislauf zusammen gebrochen ist. Kein schönes Gefühl, aber bekannt. "Ich habe die Kontrolle über dich" flüstere ich meinem Körper zu. Ich setzte mich zu meinen Eltern und meiner Schwester an den Tisch. Ich habe schlechte Laune, bin müde. Eigentlich will ich schlafen. Nein, ich bleibe sitzen. Ich esse. Danach ist mit schlecht, aber das ist egal. Ich denke nicht darüber nach.
Ich gehe auf mein Zimmer, schaue auf mein Handy, nehme die Zeit wahr, setzte mich an meinen Laptop. Logge mich in Facebook ein, schreibe meiner besten Freundin. 
Immer noch habe ich schlechte Laune.
Immer noch habe ich Schmerzen.
Immer noch will ich zu Ihm.
Ich fange an über meine Figur nachzudenken. Ich bin nicht zufrieden. Immer wieder kommt mir das Bild von Emma Roberts in den Kopf. Sie mit ihrem dünnen Beinen, sie mit de Körper den ich gerne hätte. Aber den ich nie bekommen werde, denn ich will nicht hungern. Zwar sagt mein Kopf ab und an "Hunger, Versager, hunger!" aber darauf will ich nicht hören. Noch bin ich stark genug um nicht auf diese Stimme zu hören, manchmal gebe ich der Stimme recht, manchmal denke ich mir "Mädel du spinnst" manchmal aber würde ich alles geben um so zu sein, wie sie. Heute werde ich auf die Stimme hören, heute werde ich nichts mehr essen. Morgen werde ich nicht viel essen. Ich werde nicht hungern, aber ich werde weniger essen.

Haha, ja Mama ich bin wohl wiedermal die "brave Tochter". -.-

Bis bald, eure Hanni :*

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